Protokoll der Mitgliederversammlung

 

 

Förderverein GEHER-TEAM Deutschland e. V.                                                                                            02.12.05

 

Protokoll der Mitgliederversammlung am 19.11.2005

 

Teilnehmer: Siehe Anwesenheitsliste

 

Präsident Udo Schaeffer stellte in seinem Bericht fest: Der Gehsport ist wieder da! Unterstützt von einer viel beachteten Media-Präsentation belegte er, dass der Deutsche Geherpokal entscheidenden Anteil an diesem Erfolg hat. Die Entscheidung des Fördervereins GEHER-TEAM e. V., den DLV in der leichtathletischen Disziplin Gehen durch die Ausrichtung des Geherpokals im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu unterstützen, erweist sich als Volltreffer. Durch gezielte Anreize (u. a. Schüler-TOPTEN und Schüler-Jagdgehen) wird immer mehr Gehernachwuchs in Deutschland gewonnen und gefördert. Aus diesem Kreis kristallisiert sich die nationale Elite heraus. Eine nicht zu unterschätzende Rolle nehmen in dieser Förderkette übrigens die jährlichen Abschlussveranstaltungen ein. In diesem Jahr hat die Veranstaltung des GEHER-TEAMS in Dessau gezeigt, wie wichtig es ist, am Ende der Saison die Erfolge jedes einzelnen angemessen zu würdigen und ihn für neue große Leistungen zu motivieren.

 

In 2006 wird es neben dem inzwischen schon klassisch zu nennenden Deutschen Geherpokal (TOPTEN) folgende weitere Schwerpunkte geben:

Schülercup (eingebunden in ein Trainingswochenende); Ansprechpartner: Wolfgang Schug

Jugendcup (als Serie); Ansprechpartner Dr. Wolfgang Schaefer

Vereinscup (als Teammeisterschaft); Ansprechpartner Mario Brandt

Jahresabschlussveranstaltung (als Höhepunkt des Jahres); Ansprechpartner: Volkmar Stary

 

Es gilt, dieses Erfolgsrezept in die Öffentlichkeit zu tragen. Einen effektiven Weg dazu bildet die Internetseite des Fördervereins Geherteam. Sie erfreut sich eines immer größer werdenden Interesses und wird betreut von Carsten Schmidt. An Hand von schematischen Tabellen erläuterte Udo Schaeffer, dass inzwischen monatlich über 4 000 Besucher die Seite aufsuchen.

 

Zwei, die sich derzeit besonders um den Gehsport verdient machen, hob Udo Schaeffer besonders hervor. Zum einen ist dies Udo Wieschke. Auf Initiative des LATV Plauen haben sich alle Leichtathletikvereine der Region zur LG Vogtland zusammengeschlossen. Ziel dieser gestärkten LG ist es, unter die TOPTEN in der Teamwertung zu kommen. Zum

 

 

anderen hat der niedersächsische Verbandstrainer für Gehen, Andreas Wollherr, innerhalb von nur ca. 2 Jahren quasi aus dem Nichts heraus eine äußerst erfolgreiche Leistungsgruppe geschaffen, die beim diesjährigen Geherpokalfinale in Dessau am Ende nur dem Gastgeber hat den Vortritt lassen müssen.

 

Schatzmeister Alexander Preusche gab seinen detaillierten Finanzbericht ab (siehe Anlage).

 

Mit einstimmigem Beschluss wurde dem Präsidium Entlastung erteilt.

 

Es folgte eine ausführliche Aussprache über die Art und Weise der Umsetzung des satzungsmäßigen Auftrags des Fördervereins GEHER-TEAM Deutschland e. V., den deutschen Gehsport zu fördern. Udo Schaeffer führte dazu aus, dass durch die Ausrichtung des Deutschen Geherpokals mit allen dazu gehörenden Teilbereichen dieser Vereinszweck in vollem Umfang erfüllt wird.

 

Der Präsident stellte den Antrag, die Mitgliederversammlung möge beschließen, dass der jährlich zur Verfügung stehende Etat im Wesentlichen für die Durchführung des Geherpokals (einschließlich Schülercup, Jugendcup, Vereinscup und Abschlussveranstaltung als Jahreshöhepunkt usw.) eingesetzt wird. Die Haushaltsführung erfolgt satzungsgemäß durch das Präsidium. Da es nur einen einzigen Vereinszweck gibt, nämlich den Geherpokal, bedarf es keiner Beschlussfassung über einen detaillierten Finanzplan (wie vom Schatzmeister vorgelegt). Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

Aus dem Finanzbericht des Schatzmeisters Alexander Preusche geht hervor, dass die Kosten für die Verwaltung im Jahre 2005 nur etwas mehr als 400,00 Euro betragen. Personalkosten fallen überhaupt nicht an, da die Arbeit für den Förderverein komplett auf ehrenamtlicher Basis im engsten Sinne des Wortes erfolgt. In Anbetracht dieser Tatsache wurden während der Versammlung große Bedenken geäußert, ob auf dieser Basis in Zukunft die viele Arbeit noch bewältigt werden kann. Es bestand Übereinstimmung, die Einnahmenseite zu erhöhen zum einen durch die Gewinnung von weiteren Mitgliedern und zum anderen durch das Gewinnen von (weiteren) Sponsoren. Udo Schaeffer regte an, für die Werbung von 3 neuen Mitgliedern für den Förderverein Geherteam Deutschland e. V. eine kostenlose Teilnahme am Schülercup 2006 (mit Trainingswochenende) als Werbeprämie auszuloben. Dieser Vorschlag fand allgemeine Zustimmung. Näheres wird im Präsidium geregelt. Des Weiteren kündigte der Präsident an, sich auch in Zukunft weiter intensiv um die Gewinnung von Sponsoren zu bemühen. Er forderte alle Anwesenden auf, es ihm gleichzutun.

 

Beschluss

Udo Schaeffer beantragte, Volkmar Stary und Wolfgang Schug  ins Präsidium zu berufen. Noch vor der Beschlussfassung erweiterte Hans-Peter Damitz den vorliegenden Antrag um seine Person. Er führte aus, dass er seit kurzem die Pressearbeit für das GEHER-TEAM übernommen habe und für diese Aufgabe eine Legitimation durch die Mitgliedschaft im Präsidium wünscht. Daraufhin warf Hartmut Bonneß ein, dass es der Wahl von Hans-Peter Damitz  nicht mehr bedarf, da dieser bereits in der vorherigen Mitgliederversammlung in das angestrebte Ehrenamt gewählt worden ist. Gegen diese Aussage wurde kein Widerspruch erhoben, es wurde auch nicht an Ort und Stelle geklärt, ob sie der Beschlusslage tatsächlich entspricht. Ohne Gegenstimmen und Enthaltungen wurde der vorliegende Antrag angenommen, Volkmar Stary und Wolfgang Schug in das Präsidium (als Beisitzer) aufzunehmen. Darüber hinaus bestand Einigkeit darüber, dass in die Wahl auch Hans-Peter Damitz mit einbezogen ist, sofern er doch noch nicht in der vorigen Mitgliederversammlung gewählt worden sein sollte. Die Anwesenden gaben der Hoffnung Ausdruck, dass durch die 3 zusätzlichen und für den Gehsport kompetenten Personen der Präsident endlich die spürbare Entlastung erfährt, die seit langem als sehr dringend angesehen wird.